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Partnerschaft Traum und Wirklichkeit! Frisch verliebt nimmt man die Besonderheiten des neuen Partners als liebenswerte Eigenschaft hin. Sehr oft übersieht man diesen Wesenszug mit dem Blick der Liebe. Eigene Bedürfnisse werden einmal nach hinten gestellt. Sie
kennen die Geschichte vom älteren Ehepaar, das goldene Hochzeit feiert? Es geht wohl eher selten um eine Semmelhälfte, aber sehr oft um einen Wunsch, ein Anliegen, der nie ausgesprochen wurde. Zuerst aus der anfänglichen Verliebtheit, später aus Rücksichtnahme oder Angst den Partner zu verletzen. Alles
was Sie hier lesen gilt selbstverständlich auch für homosexuelle oder
alternative Partnerschaftsformen. Die Sprache als Hindernis! In
vielen Fällen liegt es an der Möglichkeit unserer - erlernten - Sprache
bzw. unseres Sprachgebrauches. Wann ist eine Paarmediation sinnvoll? Vor
allem dann, wenn die Beteiligten merken, dass sie aus der Streitspirale
nicht mehr herauskommen. Wenn aus scheinbar nichtigen Anlässen ein
Streit entsteht, bei dem die Beteiligten später oft nicht wissen wie er
entstanden ist. Warum sollte gerade in einer Phase der vorübergehenden Trennung Mediation in Anspruch genommen werden? Eine
derartige vorübergehende Trennung ist meist der verzweifelte Versuch
etwas zu ändern, mit dem gemeinsamen Bedürfnis einer Erneuerung des
zukünftigen Zusammenlebens zu erreichen. Natürlich entsteht nach dieser
Trennungsphase oft eine neue Nähe und sogar Verliebtheit. Was kann die Mediation bewirken? Ist die
Haltung beider Parteien für das Ergebnis offen, kann die Mediation viel
für die gemeinsame Zukunft bewirken. Ganz allgemein gesprochen, wird
eine neue Möglichkeit der Streitkultur aufgezeigt. Konflikte werden
nicht mehr geschluckt und wie negative Rabattmarken gesammelt, um dann
dem Partner das gefüllte Rabattheft um die Ohren zu schmeißen.
Unterschiedliche Meinungen werden angesprochen und konstruktiv,
zukunftsorientiert bearbeitet. In
besonderen Fällen kann sich herausstellen, dass man nichts mehr
gemeinsam hat. So erschreckend diese Erkenntnis im Moment auch sein
kann, ist sie im Endeffekt zumeist weniger schmerzlich als ein
jahrelanges Wechselbad zwischen Streit, Hoffnung und Enttäuschung. Wie vertraulich sind die Mediationsgespräche? Ebenso wie Ärzte, Anwälte und Therapeuten unterliegt der Mediator einer Schweigepflicht. Dies gilt auch gegenüber Gerichten. Das heißt, nichts was gesagt wird, kann gegen Sie verwendet werden. nach oben |
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