Copyright: "Phone-Art" by Wilfried Schuster
"Wer bin ich? Was hat das alles mit mir zu
tun?"
Häufig stellen Jugendliche alles - und vor allem sich selbst - sowie
ihren Wert in der Gesellschaft in Frage. Stürmen in dieser Zeit doch viele neue
äußere Eindrücke und innere Erlebenswelten auf sie herein. Werte, die alles was
sie bisher gelernt haben, ins Gegenteil verkehren oder doch weitgehend in Frage
stellen. Dazu der Reiz des Verbotenen, oder die Dinge, für die sie bisher zu
"klein" waren, stehen ihnen jetzt plötzlich offen. Dazu gesellt sich
der "ganz normale Rebellionsgeist der Jugend", den jede Generation
für sich neu entdeckt und andere Zeichen setzt. Da wir aber in einer offenen
Gesellschaft leben, müssen die Jugendlichen manchmal sehr weit gehen um diesen
Rebellionsgeist auch nach außen demonstrieren zu können. Das hat manchmal zur
Folge, dass sie bereits an die Grenzen der Legalität stoßen oder diese sogar
überschreiten.
Ein Beispiel dazu: In meiner Generation (Anfang der 70er) genügten schon
lange Haare, Kleidung im Hippie- oder Rockerkult und dazu laute Musik um die
"Alten" aufzuregen. Alle diese Modererscheinungen holen heute keinen sprichwörtlichen
„Hund hinter dem Ofen“ hervor, erregen keinen Anstoß. Da ist es nur zu logisch,
dass Jugendliche zu drastischeren Mitteln, wie weithin sichtbare Tatoos und
Piercings greifen. Dass diese Signale schon wieder alltäglich werden,
erkennt man daran, dass bereits Branding und Cutting in der Szene auftauchen.
Den jungen Menschen klar zu machen, dass sich diese Dinge - im Gegensatz zu
unseren Jugendkultur - nur sehr schwer rückgängig machen lassen, ist ein
schwieriges Unterfangen. Dazu kommt, dass die Medien sowie die Mode- und die Kulturszene
in diesem Bereich den Unterschied von Berufs- und Freizeitkultur unzureichend
trennen.
Erste ernstzunehmende Liebe
Das ist auch das Alter in dem die
Heranwachsenden mit dem Menschen, in den sie sich verliebt haben, ein weitreichendes
Leben mit eigener Familie und Nachwuchs vorstellen können. Dass diese Wünsche und Pläne, den
Vorstellungen der Eltern und den Erfordernissen des Berufslebens entgegenstehen,
erzeugt Unzufriedenheit und Unsicherheit bei allen Beteiligten. Ausgleichende
Gespräche und zielgerichtetes Coaching kann die Situation klären und
ausgleichen.
Verlockungen und Gefahren
Keine Generation zuvor war derart
vielfältigen Verlockungen und Risken ausgesetzt. Aber auch selten so einem
engen gesellschaftlichen Korsett. Die weit gesteckten Freiheiten enden aber abrupt
an einer harten, unnachgiebigen Grenze, mit unangenehmen Folgen. Diese Folgen
belasten die Familien genauso wie die betroffenen Jugendlichen. Hier kommen
einmal mehr meine höchst unterschiedlichen Quellberufe und Ausbildungen zu
tragen, um eine rasche und weitreichende Hilfe anbieten zu können.
"Ich geh doch
zu keinem Psycho!"
Diese oder ähnliche Aussagen sind bei Jugendlichen häufig anzutreffen.
Der Vorteil der Beratung bei 3GESPRÄCH liegt am niederschwelligen Eintritt. Zu
einem Berater oder Coach gehen auch Manager und Spitzensportler. Natürlich ist
Beratung keine Psychotherapie und kann diese nicht ersetzen, aber manchmal
ergänzen. Und wenn der Fall einer seelischen Erkrankung naheliegt, kann die
Beratung den Weg zu einer Therapie begleiten. Etwa wie der Hausarzt, der in
leichten Fällen Hausmittel oder Aspirin empfiehlt, oder aber in unklaren Fällen
zum Facharzt überweist.
Themen die bei
Jugendlichen häufig vorkommen: - Liebe und Sexualität (Von der
sexuellen Ausrichtung bis zum Liebeskummer)
- Selbstwertgefühl (von der
Schüchternheit bis zu Kontaktproblemen)
- Freunde (keine, zu viele,
Gruppendruck)
- Suchtgefahren (Drogen und
Alkohol ebenso wie Computerspiele, Facebook, etc.)
- Mobbing
- Generationenkonflikte
- Interkulturelle Konflikte
- Konflikte mit den Behörden
(häufig: polizeiliche Anzeigen)
Das kann selbstverständlich nur eine Übersicht
und Beispiele für häufig vorkommende Themen sein. Rufen Sie mich an und wir
klären, wie ich Ihnen helfen kann.
Natürlich kannst auch Du,
als betroffener Jugendlicher, mich anrufen und wir werden gemeinsam einen Weg
suchen, Deine Eltern von Deinem Wunsch und dem Bedürfnis einer Beratung zu
überzeugen.
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